Warum ich regelmässig Teig knete.
- 3. Feb.
- 1 Min. Lesezeit

Zwischen Mindset und Sahneschnitte.
Ich brauche Kopf-Arbeit und manchmal auch ein bisschen Hand-Arbeit.
In meinen Coachings berichten mir meine Kundinnen häufig, dass sie sich kaum noch spüren. Sie werden mit ihrer Arbeit im Grunde nie fertig und perfekter könnte sie auch immer noch sein.
Schaffensfreude erleben.
Das gute Gefühl, etwas wirklich vollbracht zu haben, etwas, das greifbar und sichtbar ist.
Ich verstehe, was sie meinen, mir geht es auch manchmal so.
Also gehe ich jede Woche für ein paar Stunden in unseren Dorfladen in die Backstube. Ich rühre schüsselweise Teige, backe Bleche voller Biskuitböden, Streuselkuchen, Sahneschnitten und dutzende Mandelhörnchen.
Das ist für mich die perfekte Abwechslung zu meiner Coaching-Arbeit.
Ich schaffe etwas mit meinen Händen... etwas, das ich sehen, fühlen, riechen und schmecken kann.
Und jedes Mal denke ich: Hey, das ist genau mein Rezept für ein gutes Arbeitsleben - es passt zu mir!
In beiden Jobs kann ich ICH sein mit allem was mich ausmacht und beides erfüllt mich mit Sinn: Als Coach begleite und unterstütze ich Menschen in herausfordernden Umbruchphasen und in der Backstube verwöhne ich sie.
Vielleicht geht’s ja gar nicht nur um den einen perfekten Job, der ist nämlich äußerst selten, sondern darum, das eigene Leben ganzheitlich so zu gestalten, dass alles zusammenpasst, miteinander harmoniert - und zwar auf Basis dessen, was uns ausmacht, motiviert, was wir gut können und Freude macht.
Wobei empfindest du Schaffensfreude?
Denke immer daran: It's up to YOU!
Herzlichst,
deine Martina 🤩



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